{"id":147,"date":"2018-03-09T21:24:34","date_gmt":"2018-03-09T19:24:34","guid":{"rendered":"http:\/\/rdpk.sederstroem.net\/blog\/?p=147"},"modified":"2022-11-01T14:56:45","modified_gmt":"2022-11-01T12:56:45","slug":"frauentag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.carinapape.net\/?p=147","title":{"rendered":"Frauentag"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\">Ja, gestern war er wieder, der <strong>Weltfrauentag<\/strong>. Urspr\u00fcnglich auch Frauen<em>kampftag<\/em>. Daher zeige auch ich mich mal ein wenig <strong>k\u00e4mpferisch<\/strong>. Immerhin geh\u00f6re ich zur Generation der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Riot_Grrrl\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Riot Grrrls<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Ich frage mich, was die Frauen dieser Welt so denken \u00fcber den Weltfrauentag. In <strong>Russland<\/strong> scheint der 8. M\u00e4rz mehr Bedeutung zu haben, was mit dem sozialistischen Ursprung zu tun haben d\u00fcrfte. Eine russische Kollegin war bisher die einzige, die mir in den letzten Jahren zum Frauentag gratuliert hat. Gestern an der Arbeit war davon nichts zu sp\u00fcren, ich hatte es selbst vergessen. Und das obwohl ich morgens im Fernsehen noch daran erinnert worden war. Aber dazu sp\u00e4ter.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Jedenfalls wird der Frauentag in Russland etwas ernster genommen und mit <strong>Blumen und Fr\u00fchst\u00fcck<\/strong> f\u00fcr die Gattin beziehungsweise Mutter begangen, zumindest laut meinem Russischlehrbuch. Anschlie\u00dfend darf sie dann aber trotzdem wieder alles aufr\u00e4umen (ebenfalls laut meinem Russischlehrbuch). So habe ich das sch\u00f6ne Wort \u043f\u043e\u043b\u0435 \u0431\u0438\u0442\u0432\u044b kennengelernt. Das hei\u00dft \u201eSchlachtfeld\u201c. So erscheint der scheinbar so ernstgenommene Frauenfeiertag auf den zweiten Blick doch eher wie ein hohles Ritual. Oder ein politisches <strong>Feigenblatt.<\/strong> Eines, das die wahren Missst\u00e4nde verdecken soll, so wie <em>green washing<\/em> von der Umweltsch\u00e4dlichkeit von Firmen durch kurzfristige werbewirksame Aktionen oder Slogans ablenken soll, die Umweltfreundlichkeit suggerieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Nun ja, zugegeben, auch unser <strong>Muttertag<\/strong> ist da gar nicht so viel besser. Einmal im Jahr wird Mutti das Fr\u00fchst\u00fcck ans Bett gebracht, mit einem Bl\u00fcmchen und einem selbstgemalten Bild des j\u00fcngsten Spr\u00f6sslings. <strong>Wie nett<\/strong>. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum der Frauentag in Deutschland einen weit weniger hohen Stellenwert hat. Muttertag ist unser Frauentag. Der zweite hat wie erw\u00e4hnt einen sozialistischen Ursprung und wird heute in Deutschland vor allem von <strong>Gewerkschaften<\/strong> und <strong>Feministinnen<\/strong> zelebriert. So sehr ich beide auch mag \u2013 sie sind jetzt nicht wirklich das, was man popul\u00e4r nennen k\u00f6nnte. Der Muttertag entstand ebenfalls in einem frauenrechtlerischen Kontext, wurde aber in Deutschland schnell von den <strong>Nazis<\/strong> vereinnahmt und 1933 zum \u00f6ffentlichen Feiertag erkl\u00e4rt. Das passte gut, denn schlie\u00dflich sollten die deutschen Frauen mit Mutterkreuz und eben auch ihrem eigenen Feiertag animiert werden, deutsche Soldaten zu produzieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Ob Muttertag oder Frauentag, beide feiern <strong>Frauen,<\/strong> aber wie die Frauen auszusehen haben, die dort gefeiert werden, das ist eine ganz eigene Frage. Beim Muttertag ist das offensichtlich: Eine gute Frau ist eine Mutter. Und bekommt einmal im Jahr Bl\u00fcmchen ans Bett gebracht. Die \u00fcbrigen 364 Tage darf Mutti daf\u00fcr dann wieder hinter Spr\u00f6sslingen und Vati herr\u00e4umen. Das ist wiederum zugegeben vielleicht kein ganz so aktuelles Bild mehr \u2013 zum Gl\u00fcck. Vielleicht ist das gewandelte <strong>Bild der Frau<\/strong>, die nicht mehr nur Mutter sein darf und muss, auch ein Grund, warum der Muttertag in meiner Wahrnehmung auch nicht mehr so pr\u00e4sent ist, wie in meiner Kindheit (meine Oma legt da allerdings bis heute gr\u00f6\u00dften Wert drauf\u2026). Jetzt ist es in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung neben Valentinstag, Ostern und Weihnachten nur noch einer von vielen Tagen, die der Postkarten- und Schokoladenindustrie einen etwas <strong>h\u00f6heren Umsatz<\/strong> bescheren.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Aber wie sieht das <strong>Frauenbild<\/strong> des Frauentags aus? Da sich die Rituale doch sehr \u00e4hneln, lie\u00dfe sich vermuten, dass vielleicht umgekehrt der russische Frauentag in Wirklichkeit ein Muttertag ist? Hat <strong>Simone de Beauvoir<\/strong> immer noch Recht, wenn sie bemerkt, dass die Theorie des Ewigweiblichen noch ihre Anh\u00e4nger habe &#8211; <a href=\"https:\/\/www.rowohlt.de\/taschenbuch\/simone-de-beauvoir-das-andere-geschlecht.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">&#8222;selbst in Russland&#8220;<\/a>? Und was ist mit dem sozialistischen Bild der Arbeiterin? Laut meinem Russischlehrbuch durfte und darf diese zwar arbeiten gehen, muss aber trotzdem W\u00e4sche waschen und Kinder versorgen. Interessanterweise bemerkt Beauvoir auch, dass die Frau, die f\u00fcr ihre b\u00fcrgerlichen Rechte k\u00e4mpfe, vor dem Problem stehe, zugleich wie ein <strong>Mann<\/strong> und wie eine Frau leben zu wollen. F\u00fcr Frauen ist die Herausforderung, Familie und Karriere unter einen Hut zu kriegen doch eine besondere. Heute ist dieses Problem unter dem Stichwort <strong>Work-Life-Balance<\/strong> ein Thema in der Gleichstellungspolitik. Wobei Kinderkriegen und Familie dabei unter \u201eLife\u201c fallen. Auch interessant. Der \u201eWork-Life-Balance-Tee\u201c von Goldm\u00e4nnchen mit Minze und Apfel zeigt ein anderes Bild: eine Frau, die einmal im Beruf (mit Telefon), einmal beim Kochen (ist das jetzt \u201ework\u201c oder \u201elife\u201c?) und einmal dynamisch beim Fitness-Workout gezeigt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\u201eWork\u201c und (Privat-)Leben scheinen \u00fcberhaupt nicht <strong>klar definiert<\/strong> zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Und wenn wir schon nicht wissen, <strong>was wir eigentlich wollen<\/strong>, wie sollen wir denn dann wissen, was wir da genau feiern, wenn wir uns \u2013 Frauen \u2013 feiern (lassen)? Wof\u00fcr haben sie gek\u00e4mpft, die Frauenrechtlerinnen, denen wir diesen Tag letztlich verdanken? Die <strong>Suffragetten<\/strong> zum Beispiel, die in nicht selten kreativen, aber immer bestimmten Protestaktionen von 1903 bis 1928 f\u00fcr das Frauenwahlrecht und mehr Selbstbestimmung k\u00e4mpften und f\u00fcr ihren doch gro\u00dfenteils friedlichen Protest Gef\u00e4ngnisstrafen und Hungerstreiks einschlie\u00dflich Zwangsern\u00e4hrung auf sich nahmen. Was sie wollten war klar: das <strong>Frauenwahlrecht.<\/strong> Aber was wollen wir?<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Spiderman sagt: Mit gro\u00dfer <strong>Macht<\/strong> kommt gro\u00dfe <strong>Verantwortung.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Beauvoir sagt: Mit gro\u00dfer <strong>Freiheit<\/strong> kommt gro\u00dfe <strong>Verantwortung.<\/strong> N\u00e4mlich die, selbst zu entscheiden, was wir sein wollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Als ich gestern Morgen auf ProSieben wie erw\u00e4hnt mit einem Eigenwerbungstrailer an den Frauentag erinnert wurde, kam ich doch sehr ins Zweifeln dar\u00fcber, ob es das ist, was ich will. Und was ich meiner <strong>Tochter<\/strong> w\u00fcnsche w\u00fcrde. Und wof\u00fcr die Suffragetten gek\u00e4mpft haben. Marge Simpson, die weiblichen Figuren aus <em>Big<\/em> <em>Bang Theory<\/em> und anderen Comedy-Serien, <em>Germany\u2019s Next Topmodel<\/em> \u2013 und nat\u00fcrlich die eigenen Moderatorinnen werden hier als <strong>\u201ePowerfrauen\u201c<\/strong> angepriesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Ich muss es mir einfach nochmal ansehen. Ich finde auch prompt einen Link unter dem Titel <a href=\"https:\/\/www.prosieben.de\/weltfrauentag\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201eWeltfrauentag: Daf\u00fcr k\u00e4mpften unsere Vorfahren &#8211; Prosieben\u201c<\/a>. Unsere <strong>\u201eVorfahren\u201c<\/strong> also. Nicht einmal unsere Vorfahrinnen. So informiert denn auch die entsprechende Seite dar\u00fcber, dass der erste Frauentag am 28. Februar 1909 in den USA stattfand und \u201ediese fixe Idee von Frauenrechtlern weite Kreise zog und schlie\u00dflich auch Europa erreichte\u201c. Ja, h\u00e4tten wir (europ\u00e4ischen) <strong>Frauen<\/strong> die (amerikanischen) <strong>Frauenrechtler<\/strong> nicht gehabt\u2026 Was h\u00e4tten Klara Zetkin und Rosa Luxemburg nur ohne sie getan. Zudem fand zwar der erste Frauentag 1909 in New York statt, die erste internationale Frauenkonferenz aber bereits 1907 in <strong>Stuttgart.<\/strong> Gut Stuttgart hat weit weniger <strong>Sexappeal<\/strong> als New York. Ach nein, Moment, worum ging es doch gleich\u2026 Das vergisst man(n) schon mal w\u00e4hrend des Browsens auf den Seiten des Senders.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Neben den zwar nicht falschen, aber doch etwas willk\u00fcrlich ausgew\u00e4hlten Daten erscheinen Werbeclips f\u00fcr ein \u201eKissKit\u201c von Douglas und jede Menge Eigenwerbung: Clips zu <em>Big Bang Theory<\/em> oder \u2013 wie sollte es anders sein? \u2013 <em>Germany\u2019s Next Topmodel<\/em>. Unter dem \u201eArtikel\u201c finden sind dann auch folgende drei Clips, betitelt mit \u201eDer Weltfrauentag auf Prosieben\u201c:<\/p>\n<ol style=\"text-align: left;\">\n<li><em>Das meinen Frauen wirklich mit diesen S\u00e4tzen<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: left;\">(Ich habe hier noch nie Emojis benutzt, aber ich kann einfach nicht anders:)*<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.carinapape.net\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/145px-Emojione_BW_1F926.svg_.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-148\" src=\"https:\/\/blog.carinapape.net\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/145px-Emojione_BW_1F926.svg_.png\" alt=\"\" width=\"145\" height=\"145\" \/><\/a><\/p>\n<ol style=\"text-align: left;\" start=\"2\">\n<li><em>Weltfrauentag: Starke Powerfrauen am 8. M\u00e4rz auf Prosieben<\/em> (der Clip, den ich morgens im Fernsehen gesehen hatte)<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>3. Diese 5 Klamotten tragen Frauen nur heimlich<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Tut mir Leid, aber:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.carinapape.net\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/145px-Emojione_BW_1F926.svg_.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-148\" src=\"https:\/\/blog.carinapape.net\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/145px-Emojione_BW_1F926.svg_.png\" alt=\"\" width=\"145\" height=\"145\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/blog.carinapape.net\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/145px-Emojione_BW_1F926.svg_.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-148\" src=\"https:\/\/blog.carinapape.net\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/145px-Emojione_BW_1F926.svg_.png\" alt=\"\" width=\"145\" height=\"145\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/blog.carinapape.net\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/145px-Emojione_BW_1F926.svg_.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-148\" src=\"https:\/\/blog.carinapape.net\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/145px-Emojione_BW_1F926.svg_.png\" alt=\"\" width=\"145\" height=\"145\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Und auch die \u201eM\u00e4dchen\u201c\u00a0 von <em>Germany\u2019s Next Topmodel<\/em> als <strong>\u201ePowerfrauen\u201c<\/strong> zu betiteln, das halte ich doch f\u00fcr gewagt. Gut, die \u201eModelmama\u201c (ist der Frauentag nun doch wieder ein Muttertag?) Heidi Klum ist nicht nur Ex-Model und (Super-)Mama, sondern pr\u00e4sentiert sich auch als self-made-Frau. Sie ist hier der <strong>Boss.<\/strong> Gut und sch\u00f6n, aber h\u00e4tten wir Rosa Luxemburg in eine Zeitkapsel gesetzt und sie gefragt, was sie denkt, welche Rolle diese Frau habe, sie h\u00e4tte wohl eine andere Bezeichnung gefunden. Zwischen Modelmama und dieser anderen \u201eBerufsbezeichnung\u201c, die auf \u2013mutter endet, gibt es durchaus einige Parallelen. Beide haben zun\u00e4chst Geld mit ihrem <strong>K\u00f6rper<\/strong> verdient, der dabei meist sp\u00e4rlich bis unbekleidet war, und leiten nun junge M\u00e4dchen an, dasselbe zu tun. Ich behaupte gar nicht, dass das Modeln etwas Schlechtes sei, ich habe selbst oft Frauen als Modelle f\u00fcr Kunstprojekte fotografiert. Nein, ich behaupte, ums <strong>Modeln<\/strong> geht es hier gar nicht. Da stimmen mir auch <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/karriere\/agentur-chefin-louisa-von-minckwitz-im-interview-wir-uebergiessen-unsere-models-nicht-mit-salatsauce-1.202116\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Expertinnen wie Louisa von Minckwitz<\/a> zu.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die teils minderj\u00e4hrigen \u201eM\u00e4dchen\u201c (mit langem, betontem \u00e4) m\u00fcssen sich am Strand in der Brandung <strong>rekeln<\/strong> (ja, sexy, sexy, sinnlich!) und sich bei ihren forcierten <strong>Z\u00e4nkereien<\/strong> auch \u201enach Feierabend\u201c filmen lassen. Das hat wohl tats\u00e4chlich nicht viel mit der Modebranche gemein. Mal ehrlich, wie sexy und sinnlich sehen Models denn auf dem Laufsteg normalerweise aus. Nein, um seri\u00f6ses Business geht es hier nicht. Sondern ums Rekeln. Denn\u00a0 das bringt <strong>Quote.<\/strong> Dann m\u00fcssen die Haare dran glauben. Jedes Mal wieder. Und jedes Mal wieder folgt das gro\u00dfe Geheule. Denn das bringt Quote. Da denkt man sich: Mensch, M\u00e4dels, ihr habt die Sendung doch selbst schon mal gesehen. Ihr wisst doch, was auf euch zukommt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Was und wie viel inszeniert ist, das bleibt ein Geheimnis zwischen den M\u00e4\u00e4\u00e4dchen und den Vertragsanw\u00e4lt\/-innen. Kein Geheimnis scheint mir aber zu sein, wie der <strong>Spannungsbogen<\/strong> jeder Staffel aufgebaut ist, mit den obligatorischen Schritten \u201eZickenkrieg\u201c, Haargeheule, private Dramen, die ausgeschlachtet werden, (halb-)nackte K\u00f6rper in unm\u00f6glichen Umgebungen, Eiswasser, W\u00fcstenhitze, irgendwas mit Phobien, also H\u00f6hen, enge R\u00e4ume oder irgendwas mit (ekligen) Tieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das ist <strong>voyeuristisch.<\/strong> So wie alle Shows, bei denen die Teilnehmenden etwas \u201egewinnen\u201c k\u00f6nnen, vom <em>Dschungelcamp<\/em>, \u00fcber <em>Bauer sucht Frau<\/em>, bis hin zu <em>Topfmodel<\/em>, wie man Mann zu sagen pflegt: \u201eIst noch niemandem aufgefallen, dass die Frauenfigur im Logo wie ein \u201af\u2018 aussieht?\u201c Und mehr bleibt von den M\u00e4\u00e4\u00e4dchen auch nicht als ein <strong>d\u00fcnnes, unbedeutendes<\/strong> \u201ef\u201c. Nach einem halben Jahr erinnert sich niemand mehr an ihre Namen. Es ist die 13. Staffel der \u201eHeidi Horror Picture Show\u201c, wie eine Femen-Aktivistin sie betitelte. Und wie viele Namen der 12 Gewinnerinnen kennen wir noch?<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Nein, daf\u00fcr haben die Suffragetten nicht gek\u00e4mpft.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">*By Emoji One, CC BY-SA 4.0, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=59731724<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja, gestern war er wieder, der Weltfrauentag. Urspr\u00fcnglich auch Frauenkampftag. Daher zeige auch ich mich mal ein wenig k\u00e4mpferisch. Immerhin geh\u00f6re ich zur Generation der Riot Grrrls. Ich frage mich, was die Frauen dieser Welt so denken \u00fcber den Weltfrauentag. In Russland scheint der 8. 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