{"id":191,"date":"2020-01-10T17:58:52","date_gmt":"2020-01-10T15:58:52","guid":{"rendered":"http:\/\/rdpk.sederstroem.net\/blog\/?p=191"},"modified":"2022-11-01T14:55:35","modified_gmt":"2022-11-01T12:55:35","slug":"warum-japanerinnen-die-besseren-kantianerinnen-sind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.carinapape.net\/?p=191","title":{"rendered":"Warum Japaner*innen die besseren Kantianer*innen sind"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-left\"><strong>Oder: Warum ich in Japan 8 Monate schnupfenfrei war<\/strong><\/p>\n\n\n<p>K\u00fcrzlich lag ich mit einem fiesen Atemwegsinfekt eine ganze Weile im Bett. Da hatte ich viel Zeit nachzudenken. Viele (auch die \u00c4rzte und \u00c4rztinnen) fragten mich, wo ich mir das einfangen h\u00e4tte. Als ob ich das w\u00fcsste. Irgendwo auf dem Weg von Berlin nach Flensburg muss ich mich angesteckt haben. Ein gewisser Verdacht fiel auf das <strong>Familienabteil<\/strong> des ICEs (Kinder fassen nun mal gerne alles an und niesen auch schon mal in die Gegend), wobei auch die meist schmuddelige und immer zugig-kalte RE7 eine gute Kandidatin w\u00e4re. Wer da was mit welchen H\u00e4nden <strong>angefasst<\/strong> hat, will ich gar nicht wissen. Fakt ist: Ich wei\u00df nicht, bei wem ich mich angesteckt habe. Nur, dass irgendein Mensch dazu beigetragen hat, es an mich <strong>weiterzugeben<\/strong>.<\/p>\n<p>Um meinen Mann nicht anzustecken und weil es komfortabler ist, als jedes Mal ein Taschentuch vorzuhalten, wenn man mindestens drei Mal pro Minute hustet, hatte ich einen <strong>japanischen Mundschutz<\/strong> umgebunden (leider hatten wir davon nur noch ein paar, bevor ich auf deutsche Mundschutze umsteigen musste, die deutlich weniger bequem sind).<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Das Tragen des Mundschutzes sorgte ebenfalls f\u00fcr <strong>Irritation<\/strong> beim \u00e4rztlichen Personal:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Warum tragen Sie denn den Mundschutz? (off-Text: Sie sind doch schon krank. Oder sind Sie gef\u00e4hrlich ansteckend?)<\/p>\n<p>\u2013 Weil ich huste (off-Text: und niemanden anstecken m\u00f6chte) \u2013<\/p>\n<p>Um uns zu sch\u00fctzen???<\/p>\n<p>\u2013 Ja \u2013<\/p>\n<p>Husten Sie denn Blut?<\/p>\n<p>\u2013 Nein (sollte ich?)<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Dieses Gespr\u00e4ch habe ich exakt so gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>In Japan w\u00fcrde ein solches Gespr\u00e4ch nicht stattfinden. Dort ist es ganz <strong>normal<\/strong>, einen Mundschutz zu tragen, wenn jemand krank ist, auch dann, wenn <strong>kein Blut<\/strong> gehustet wird und es lediglich ein Schnupfen ist. Es gibt viele Gr\u00fcnde, so eine Maske zu tragen (siehe unz\u00e4hlige Youtube-Videos dazu), die es dort in jedem hyaku-en-shoppu, dem japanische 1-Euro-Laden, auch in pink, schwarz oder mit Hello Kitty-Motiv gibt. Wenn Krankheiten ins Spiel kommen, geht es aber tats\u00e4chlich um den Schutz der <strong>anderen<\/strong>. Die meisten Deutschen, mit denen ich dar\u00fcber gesprochen habe, denken, dass die japanischen Menschen sich <strong>selbst<\/strong> damit vor Krankheit sch\u00fctzen wollen. Das w\u00fcrde aber nur funktionieren, wenn ich bei jedem Kontakt mit Menschen einen Mundschutz tragen w\u00fcrde. Ich wei\u00df ja nicht, wer gerade krank ist. Tats\u00e4chlich ist es andersherum sinnvoller.<\/p>\n<p>Als ich so im Bett lag, kam ich nicht umhin mich zu fragen, warum ich in den 8 Monaten in Japan <strong>nicht einmal<\/strong> eine solche Maske tragen musste. Hier in Deutschland bin ich jeden Winter mindestens einmal krank. Und ich bin nicht die einzige. Bei Bekannten lag die Mutter \u00fcber die Feiertage mit Magen-Darm im Bett, ebenso erging es meinem Bruder, beide Kinder einer Schulfreundin waren \u00fcber Weihnachten ebenfalls krank, was im Alter von 3,25 und 0,58 Jahren besonders bl\u00f6d ist.<\/p>\n<p>In Japan hatte ich alles M\u00f6gliche, vom entz\u00fcndeten Insektenstich (5 cm Durchmesser!) bis zum verstauchten Kn\u00f6chel, aber keine einzige Erk\u00e4ltung oder \u00e4hnliches. Warum also 8 Monate ohne den <strong>kleinsten Schnupfen<\/strong>?<\/p>\n<p>a) weil Kyoto in den Subtropen liegt und es immer sch\u00f6n warm ist?<\/p>\n<p>Nicht, als wir am 1. M\u00e4rz dort ankamen! Morgens lag Raureif auf den D\u00e4chern und in dem Miniappartement, das wir in den ersten zwei Wochen \u00fcbergangsweise hatten, gab es <strong>keine Heizung<\/strong>. Nur die Klimaanlage, die kalt eindeutig besser konnte als warm. Die Fenster waren Schiebefenster, die nat\u00fcrlich nicht dicht waren. Wir waren auch nicht darauf vorbereitet, sodass ich alles, was ich hatte, \u00fcbereinander anzog. Ich sah aus wie ein schwarzes <strong>Michelin-Frauchen<\/strong>, fror aber immer noch. Da hatte ich fest mit der ersten Erk\u00e4ltung gerechnet.<\/p>\n<p>Und auch im Sommer war ich verwundert, mir keine Erk\u00e4ltung einzufangen. Drau\u00dfen +40\u00b0C und 99% Luftfeuchtigkeit, im Bus gef\u00fchlte -10\u00b0C und eine Klimaanlage, die mir die Haare um die Ohren wehte. Also, warum war ich nicht krank?<\/p>\n<p>b) weil wir uns im Land der 100-J\u00e4hrigen so gut ern\u00e4hrt haben vielleicht?<\/p>\n<p>Auch das nicht am Anfang! Im Miniappartement war auch Kochen eine echte Herausforderung, sodass wir uns viel von <strong>Fast-Food<\/strong> ern\u00e4hrt haben, sowohl japanischem als auch ausl\u00e4ndischem. Und bis zum Schluss z\u00e4hlten japanischer Nudelsalat, Gyoza, der Freshness-Fish-Burger und die Eiersalatsandwiches aus den Convenienceshops zu meinen Leibspeisen. Unterm Strich w\u00fcrde ich sagen, dass ich mich in Deutschland <strong>ges\u00fcnder<\/strong> ern\u00e4hre, auch weil Gem\u00fcse hier so billig ist. Das war es also auch nicht.<\/p>\n<p>Kann es denn sein? Kann das wirklich funktionieren? Das mit den Masken?<\/p>\n<p>Dieser Gedanke kam mir, als ich da so mit meiner im Bett lag. Wenn die Person, bei der ich mich angesteckt hatte, eine getragen h\u00e4tte, m\u00fcsste ich jetzt keine tragen. Und bei genauer Betrachtung ist diese japanische Angewohnheit nicht nur r\u00fccksichtsvoll, sondern \u2013 und damit kommen wir auch zu Kant \u2013 <strong><em>vern\u00fcnftig<\/em><\/strong>!<\/p>\n<p>Kant spricht in der <em>Metaphysik der Sitten<\/em> von der <a href=\"https:\/\/korpora.zim.uni-duisburg-essen.de\/kant\/aa06\/231.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201eVerhinderung eines Hindernisses der Freiheit\u201c<\/a>. Ein Zwang oder eine Einschr\u00e4nkung meiner Freiheit ist dann kein Widerspruch zu ihr, wenn dadurch ein <strong>Hindernis der Freiheit<\/strong> nach allgemeinen Gesetzen selbst verhindert wird. Und dementsprechend ist es vern\u00fcnftig, eine individuelle Einschr\u00e4nkung meiner Freiheit zu akzeptieren, wenn dadurch die Freiheit aller (also auch meine eigene) sichergestellt wird. Es ist vern\u00fcnftig, sich an <strong>(vern\u00fcnftige) Gesetze<\/strong> und Regeln zu halten, auch wenn sie mich in meiner Freiheit beschr\u00e4nken. Und es scheint durchaus vern\u00fcnftig, wenn ich einen Mundschutz trage, um andere nicht anzustecken. Auch wenn sich dieser Mundschutz wie eine Einschr\u00e4nkung meiner pers\u00f6nlichen Freiheit anf\u00fchlt.<\/p>\n<p>Das Ganze l\u00e4sst sich sogar mit dem <a href=\"http:\/\/www.zeno.org\/Philosophie\/M\/Kant,+Immanuel\/Grundlegung+zur+Metaphysik+der+Sitten\/Erster+Abschnitt%3A+%C3%9Cbergang+von+der+gemeinen+sittlichen+Vernunfterkenntnis+zur+philosophischen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201e<strong>moralischen Kompass<\/strong>\u201c<\/a>, dem Kategorischen Imperativ pr\u00fcfen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/korpora.zim.uni-duisburg-essen.de\/kant\/aa05\/030.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201eHandle so, da\u00df die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Princip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten k\u00f6nne.\u201c<\/a><\/p>\n<p>Ich will nicht, dass ich und andere krank werden (mein Wille). Wer krank ist, steckt andere bei Kontakt wahrscheinlich an. Wenn ich nun selbst krank bin und einen Mundschutz trage, stecke ich andere nicht an, daher mache ich es zu meiner <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maxime#%E2%80%9EMaxime%E2%80%9C_im_Sinne_Kants\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Maxime<\/a>, immer einen Mundschutz zu tragen, wenn ich krank bin. Und wenn alle das tun w\u00fcrden (allgemeines Gesetz), stecken sie andere und auch mich nicht an.<\/p>\n<p>Klingt gut! Und funktioniert besser, als die <strong>deutsche Variante<\/strong>. Als ich beim Arzt sa\u00df (bevor es bei mir richtig losging), war da auch eine Mutter mit Sohn. Er konnte gerade laufen und langweilte sich furchtbar. Auch er musste husten. Die Mutter sagte das, was wir alle gelernt haben: <strong>Hand vor den Mund!<\/strong> Ein paar mal ist es ihm auch gelungen und er sah ganz stolz zu seiner Mutter, die ihn lobte. Nachdem er sich in die Hand gehustet hatte, fasst er nat\u00fcrlich mit genau diesen H\u00e4nden alles M\u00f6gliche an, die St\u00fchle im Wartezimmer, die Jacke, die er f\u00e4lschlicherweise f\u00fcr die seiner Mutter hielt, \u2026 Und das tun wir doch alle! So schnell ist meist kein Taschentuch zur Hand, also wird herzhaft in selbige <strong>hineingenie\u00dft<\/strong>. Und dann der Knopf an der U-Bahn-T\u00fcr gedr\u00fcckt, das Gel\u00e4nder angefasst\u2026<\/p>\n<p>Wer hat sich das blo\u00df ausgedacht???<\/p>\n<p>Huste und niese in deine Hand und fasse danach alles M\u00f6gliche damit an \u2013 das scheint mir kein gutes <strong>allgemeines Gesetz<\/strong> zu sein. Ich versuche immer, in meinen \u00c4rmel zu husten oder zu niesen. Aber auch da geht nat\u00fcrlich leicht was daneben.<\/p>\n<p>Mir scheint, dass dagegen das Tragen eines <strong>Mundschutzes<\/strong> zum Schutz anderer durchaus ein gutes allgemeines Gesetz abgibt, dass die Freiheit einiger Weniger einschr\u00e4nkt (die aber ohnehin durch die Krankheit selbst schon eingeschr\u00e4nkt sind) und der Freiheit aller, sich gesund durch die Welt zu bewegen, zugutek\u00e4me. Selbst die, die schon krank sind, w\u00fcrden davon <strong>profitieren<\/strong>. H\u00e4tte ich mit meiner leichten Erk\u00e4ltung auf dem Weg nach Flensburg einen Mundschutz getragen, h\u00e4tte ich mir ja auch den Atemwegsinfekt wahrscheinlich nicht geholt.<\/p>\n<p>Gerade das, was uns an anderen <strong>kurios<\/strong> oder auch <strong>unh\u00f6flich<\/strong> erscheint, ist oft das Vern\u00fcnftigere. Wenn es um Erk\u00e4ltungen geht, wird das sehr anschaulich. Generell ist japanischen Menschen daran gelegen, alles Schlechte bei sich zu behalten und nicht auf andere loszulassen, von negativen Gef\u00fchlen bis hin zu K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten. Und dementsprechend machen sie das Gegenteil von einer weiteren Regel, die wir als Kinder beigebracht bekamen: schnauben, <strong>nicht hochziehen<\/strong>! Auf keinen Fall hochziehen. Das ist nicht nur unh\u00f6flich, sondern angeblich auch gef\u00e4hrlich. Zumindest letzteres hat sich mittlerweile als falsch herausgestellt. Bis in die Nebenh\u00f6hlen gelangt es normalerweise nicht und im Magen werden die Bazillen dann ordnungsgem\u00e4\u00df entsorgt. Aber unh\u00f6flich, <strong>eklig<\/strong> ist es schon, oder?<\/p>\n<p>Nun ja, wenn es um <strong>Auswurf<\/strong> geht, gibt es eigentlich bei genauer Betrachtung gar keine h\u00f6fliche M\u00f6glichkeit, damit umzugehen, weil das, womit wir es zu tun haben nun mal eklig ist. Egal, was wir damit tun. Michel de Montaigne hat bereits Ende des 16. Jahrhunderts festgestellt, dass wir, wenn es um derartige Fragen geht, von unserer eigenen <strong>kulturellen Pr\u00e4gung<\/strong> geblendet werden. Ein franz\u00f6sischer Edelmann habe seinen Auswurf nicht wie \u00fcblich in ein Taschentuch entsorgt, sondern frei in die Landschaft hinein. Auf entsprechende Kritik habe er darauf hingewiesen, dass es doch wesentlich <strong>ekliger<\/strong> und ziemlich kurios sei, selbigen in ein edles Tuch zu spucken und dieses dann den ganzen Tag mit sich in der Brusttasche herumzutragen. Wo er recht hat\u2026<\/p>\n<p>Manchmal sollten wir unsere Erziehung und kulturelle Pr\u00e4gung reflektieren und, nun ja, vielleicht nicht unbedingt hochziehen, aber zumindest dar\u00fcber nachdenken, <strong>was wir da tun<\/strong>, wenn wir in die Hand niesen und diese kurz darauf jemandem zur Begr\u00fc\u00dfung reichen. Prinzipiell scheint es mir vern\u00fcnftiger und r\u00fccksichtsvoller, Schlechtes bei sich zu behalten. In diesem Punkt scheint mir eine Japanerin die <strong>bessere Kantianerin<\/strong> zu sein.<\/p>\n<p>Vielleicht mache ich als gute Kantianerin mal einen <strong>Selbstversuch<\/strong> und setzte das n\u00e4chste Mal bei einer Erk\u00e4ltung einen Mundschutz auf, wenn ich unterwegs bin. Ich bin gespannt auf die <strong>Reaktionen<\/strong>\u2026<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00fcrzlich lag ich mit einem fiesen Atemwegsinfekt eine ganze Weile im Bett. Da hatte ich viel Zeit nachzudenken. Viele (auch die \u00c4rzte und \u00c4rztinnen) fragten mich, wo ich mir das einfangen h\u00e4tte. Als ob ich das w\u00fcsste. Irgendwo auf dem Weg von Berlin nach Flensburg muss ich mich angesteckt haben. Ein gewisser Verdacht fiel auf das Familienabteil des ICEs (Kinder fassen nun mal gerne alles an und niesen auch schon mal in die Gegend), wobei auch die meist schmuddelige und immer zugig-kalte RE7 eine gute Kandidatin w\u00e4re. Wer da was mit welchen H\u00e4nden angefasst hat, will ich gar nicht wissen. Fakt ist: Ich wei\u00df nicht, bei wem ich mich angesteckt habe. Nur, dass irgendein Mensch dazu beigetragen hat, es an mich weiterzugeben.<\/p>\n<p>Um meinen Mann nicht anzustecken und weil es komfortabler ist, als jedes Mal ein Taschentuch vorzuhalten, wenn man mindestens drei Mal pro Minute hustet, hatte ich einen japanischen Mundschutz umgebunden&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":195,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1,10],"tags":[199,190,165,196,198,194,132,9,47,197,195,193,192,191,65],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.carinapape.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/191"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.carinapape.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.carinapape.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.carinapape.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.carinapape.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=191"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/blog.carinapape.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/191\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":219,"href":"https:\/\/blog.carinapape.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/191\/revisions\/219"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.carinapape.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/195"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.carinapape.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=191"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.carinapape.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=191"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.carinapape.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=191"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}