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Warum Japaner*innen die besseren Kantianer*innen sind

Oder: Warum ich in Japan 8 Monate schnupfenfrei war

Kürzlich lag ich mit einem fiesen Atemwegsinfekt eine ganze Weile im Bett. Da hatte ich viel Zeit nachzudenken. Viele (auch die Ärzte und Ärztinnen) fragten mich, wo ich mir das einfangen hätte. Als ob ich das wüsste. Irgendwo auf dem Weg von Berlin nach Flensburg muss ich mich angesteckt haben. Ein gewisser Verdacht fiel auf das Familienabteil des ICEs (Kinder fassen nun mal gerne alles an und niesen auch schon mal in die Gegend), wobei auch die meist schmuddelige und immer zugig-kalte RE7 eine gute Kandidatin wäre. Wer da was mit welchen Händen angefasst hat, will ich gar nicht wissen. Fakt ist: Ich weiß nicht, bei wem ich mich angesteckt habe. Nur, dass irgendein Mensch dazu beigetragen hat, es an mich weiterzugeben.

Um meinen Mann nicht anzustecken und weil es komfortabler ist, als jedes Mal ein Taschentuch vorzuhalten, wenn man mindestens drei Mal pro Minute hustet, hatte ich einen japanischen Mundschutz umgebunden (leider hatten wir davon nur noch ein paar, bevor ich auf deutsche Mundschutze umsteigen musste, die deutlich weniger bequem sind).

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Vielfalt

Was ist Vielfalt? Ganz einfach: Das Gegenteil von Einfalt. Oder von Eintönigkeit. Also: bunt. Viele statt eines. Von was auch immer.

Wie ist Vielfalt? Gut. Schön. Schützenswert. Das scheint in einer (verhältnismäßig) liberalen Gesellschaft wie unserer (fast) selbstverständlich. Aber warum eigentlich?

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